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BIOGRAFIE
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1933
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in Imst, Tirol. Österreich, geboren. Abschluss der Volks- und
Hauptschule. |
| 1947
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Umzug
nach Telfs in das Haus von Prof. Andreas Einberger (Maler und Bildhauer
1878 - 1952). Interesseloser Besuch der Handelsschule in Innsbruck,
Ausbildung im Steptanz in der Schule Godlevski, Tanzunterricht bei Finni
Pointner, Gesangsunterricht bei Opernsänger Sardelic. Erste
Malversuche in Öl, langjähriges intensives Kopieren der Werke alter
Meister. |
| 1950 |
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mehrere
Jahre als kaufmännischer Angestellter tätig. |
| 1954 |
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als
Vertragsbediensteter beim Oberlandesgericht in Innsbruck beschäftigt. |
| 1955 |
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entstehen
die ersten Originale, vorwiegend Ölbildnisse der Freunde aus Telfs.
Teilnahme an der 6. Österreichischen Jugendkulturwoche, 2. Preis für
das in Öl gemalte Portrait "K. Hofer".
Er wandert
am 20. Juli nach Australien aus, arbeitet in der Autofabrikation als
Presser, bei der Südaustralischen Eisenbahn als Schienenverleger, in
einer Zementfabrik und einem Sägewerk als Hilfsarbeiter, in der
Textilindustrie als Weber und schlägt sich während einer
abenteuerlichen Durchquerung des 5. Kontinents als Kellner, Anstreicher,
Polsterer und last not least als Goldgräber durch. Bilderausstellungen
in Adelaide und Melbourne bleiben erfolglos. |
| 1958 |
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Rückkehr
nach Österreich und kurze Zeit später Umzug nach Deutschland, wo er
seinen Lebensgefährten Hans Endris kennen lernt.
Vom 1.
September 1958 bis 31.März 1966 bei den Wuppertaler Bühnen als
Bühnentechniker und Requisiteur beschäftigt. |
| 1966 |
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Von
1966 bis 1972 im eigenen Barbetrieb tätig und Eröffnung einer
Jugenddiskothek in Wuppertal. |
| 1972 |
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Von
1972 an als freischaffender Maler und Schriftsteller tätig. |
| 1976 |
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Von 1976
bis 1978 entstehen die ersten "Phallusbilder", Traumvisionen
von Kraft und Sinnlichkeit. Einzelausstellungen in der point-Galerie in
Telfs, in Evas Galerie in Kleve, in der Galerie Farbkasten in Wuppertal-Barmen, in Lemys
Künstlertreff in Wuppertal-Elberfeld.
Vom 28.
November 1976 bis 1. Januar 1977 Beteiligung an der 26.
Winterausstellung im Kunstpalast Ehrenhof in Düsseldorf. |
| 1980 |
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Von
1980 bis 1985 schreibt er seine von schwarzen Humor geprägten
Kurzgeschichten "Tiefkühlkost für Pferde" und die erotischen
Gedichte "Der gelenkige Bulle". |
| 1989 |
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werden
die ersten Acrylbilder geschaffen, großformatige Landschaften in
leuchtenden Farben ("Mediterrane Landschaft"). Künstlerische Höhepunkt dieser Schaffensperiode
ist das Bild "Venedig" ( Canale Grande). |
| 1991 |
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Die
"Meditation" wird fertiggestellt, ein Selbstportrait, das von
1976 an 48 Mal überarbeitet wurde. |
| 1993 |
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Kurz
vor der Beendigung der "Markuskirche mit Campanile"
lebensbedrohlicher Herzinfarkt. Nach zweimonatigem Klinikaufenthalt ( 2
Dilatationen) Fertigstellung des Bildes, erstmals wird auf harte Konturen verzichtet,
eine neue weiche Welle wird eingeleitet ( "Venedig kann sehr kalt
sein"). |
| 1998 |
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Mit
den Bildern "Zölibat" und "Salome fordert das Glied des
Johannes" gelingen ihm zwei weitere wichtige Phallusbilder. |
| 1999 |
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Viele
der bislang entstandenen Werke werden überarbeitet. Kurz vor
Weihnachten erneut Einweisung in die Herzklinik, zwei Dilatationen und
eine Stentimplantation verlaufen erfolgreich. |
| 2000 |
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Mit
dem Acrylbild "Mein Venedig in Grau" leitet der Maler sein
Spätwerk ein. |
| 2001 |
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nimmt
er die deutsche Staatsangehörigkeit an. |
| 2002 |
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stirbt
nach 45-jährigem Zusammenleben sein Lebensgefährte Hans Endris. |
| 2003 |
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erfolgt
eine weitere Dilatation, verbunden mit einer Stentimplantation. |
| 2005 |
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lernt
bei einer neuerlichen Einweisung ins Krankenhaus den Medizinstudenten
Tim W. kennen - eine intensive Freundschaft beginnt, die sich
positiv auf das künstlerische Schaffen auswirkt (Porträitstudie Tim ). |
| 2007 |
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gelingt
ihm mit dem Bild " Der Kakteenfreund " eines seiner
ausdrucksvollsten Selbstportraits. |
| 2008 |
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Mit
dem Werk "Venedig im Winter" werden die vielen Venedigbilder
abgeschlossen. Am 23.12. wird eine weitere Dilatation verbunden mit
einer Stentimplantation durchgeführt. |
| 2009 |
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löst
Tim W. überraschend das seit vier Jahren bestehende Verhältnis,
wodurch der Künstler in eine tiefe Schaffenskrise gerät. |
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